Die musikalische Früherziehung hat positive Auswirkungen auf verschiedene Entwicklungsbereiche wie Sprache, Motorik, die Kreativität und soziale Kompetenz. Außerdem wird die Entwicklung der Persönlichkeit, die Konzentration und die Wahrnehmung der Sinne ausgebaut und gestärkt. Die rhythmischen Bewegungen unterstützen maßgeblich die motorischen Fähigkeiten. Musikalische, sprachliche und motorische Entwicklung sind untrennbar miteinander verwoben.
Soviel zur Theorie aber in aller erster Linie macht Musik Spaß und ist gut für die Seele. Singen, tanzen und mit Musikinstrumenten musizieren, wird immer Teil meines Alltages mit den Kindern sein. Jeden Morgen werden zahlreiche Lieder im Morgenkreis gesungen und auch jede Mahlzeit beginnt mit einem gemeinsamen Lied. Auf dem Spielplatz, bei
Spazierfahrten mit dem Kinderwagen, im Garten und zum Schlafengehen wird Musik unser ständigen Begleiter sein und ganz sicher werden die Kinder mit der Zeit immer mehr auch Zuhause, bei ihnen, das gelernte, zu ihrer Freude, zum Besten geben.
Musik begleitet uns täglich und beeinflusst viele Bereiche der kindlichen Entwicklung
positiv. Sie unterstützt die kognitive Entwicklung, fördert Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Rhythmusgefühl und stärkt gleichzeitig die emotionale Entwicklung.
Wiederkehrende Lieder, Reime und Rituale geben Orientierung und Sicherheit und schaffen einen Rahmen, in dem Kinder sich geborgen fühlen und Gemeinschaft erleben können. Musik ist außerdem ein besonders inklusiver Bildungsbereich, weil Kinder auf ganz unterschiedlichen Wegen teilhaben können. Kinder können mitsingen, zuhören,
klatschen, sich bewegen oder tanzen und jedes Kind darf dabei seinen eigenen
Ausdruck finden. Gerade auch Kinder, die sich sprachlich noch nicht sicher ausdrücken oder eher zurückhaltend sind, können über Musik dazugehören und sich einbringen. Dabei gilt bei mir, dass kein Kind „mitmachen muss“, aber jedes Kind spüren darf: Ich bin Teil der Gruppe. Ich werde gesehen. Ich werde mitgenommen.
